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Wege des Erkennens, des Lösens und der Heilung.

Narzisstischer Missbrauch entsteht in der Kindheit. Auf der Missbraucher-Seite wie auf der Missbrauchten-Seite. Denn im dualen Konstrukt des Missbrauchs stecken 2 Seiten: die Person, die missbraucht und die Person, die missbraucht wird.

Diesen Artikel zu schreiben steckt schon so lange in mir und seit knapp 2 Jahren will ich dieses Tabu Thema durchbrechen und diesem inneren Drang, das zu sagen was ich zu sagen habe, statt geben. Ich sitze hier, und meine ansonsten so gute Rechtschreibung versagte die ersten Zeilen, ich bebte innerlich, weil narzisstischer Missbrauch auch meine Geschichte ist und mein Leben bis hierhin prägte. Ich spüre jetzt Freude in mir und Tränen der Berührtseins, endlich fließt es.

Narzisstischer Missbrauch entsteht in der Kindheit.

Narzisstischer Missbrauch entsteht in der Kindheit, wenn und weil wir nicht gesehen werden. Nicht gesehen werden als Kind ist das schmerzlichste, was uns widerfahren kann. Daraus entsteht eine Wunde (Trauma: aus dem altgriechischen für Wunde) im Inneren. Trauma ist nicht das äußere Ereignis, deswegen sagte ich nicht, dass nicht gesehen werden ein Trauma ist. Trauma ist, was im Inneren (in unserem Inneren) geschieht, als Folge des nicht gesehen werdens. Das größte Trauma-auslösende Ereignis für ein Kind ist also Trennung (separation) .. von sich selber, von der Umwelt. Dafür reicht schon das gesehen werden wörtlich genommen: wenn die Mutter, der Erwachsene den Blick Kontakt bricht.
Angenommen, wir werden nicht gesehen, das löst innere Prozesse aus, innere Blockaden (es entstehen innere Feedback Loops, die in Dauerschleife laufen). Wenn wir darin dann jedoch gesehen werden (von einer anderen Person) wird kein Trauma entstehen beziehungsweise bleiben. Das kann auch Jahrzehnte später geschehen! ❤️
Das nicht gesehen werden löst physiologische, mentale, emotionale, körperliche innere Prozesse (im Körper) aus. Trauma geschieht also im Körper. Nicht gesehen werden bedeutet Tod. Das Antilopen Junge, welches nicht von den Seinen gesehen wird, wird sterben. Es wird alleine sterben oder weil es durch das nicht gesehen werden der Seinen vom Fressfeind, dem Löwen,  genau dadurch gesehen wird.

Die Lösung direkt zu Beginn: narzisstischer Missbrauch endet, zumindest auf der missbrauch-erlebenden Seite (das ist die Einzige, die ich kenne), sobald wir uns selber sehen. Sobald wir unsere Trauma-Überlebens-Abwehrmechanismen, die Teile der Persönlichkeit, die aus der frühen Wunde des nicht gesehen seins hervorgingen, und die dort geprägt wurden, und unsere Glaubenssätze erkennen und bewusst wahrnehmen. Sie sehen, mit ihnen kommunizieren, und so das Stocken wieder ins Fließen bringen. Das wird unser System beginnen zu beruhigen. Frieden und Ruhe können entstehen.

Wenn wir in der Kindheit nicht gesehen, gehört und gehalten werden .. sowohl emotional als auch körperlich, gibt es zwei Haupt-Störungen, die auftreten können, die dann zum Narzissmus auf der ein oder der anderen Seite ausgeprägt führen können. Das ist meine persönliche Sichtweise, geboren aus 5 Jahrzehnten eigener Erfahrung, 2 Jahrzehnten Studium der Weisheit des Yoga und einem halben Jahrzehnt Studium der Weisheit des Nervensystems und Trauma.

Unsere evolutionär festgelegten Grundbedürfnisse: Sicherheit & Verbindung.

Jedes Säugetier, und ich konzentriere mich hier auf die Spezies Mensch, hat 2 biologisch in unser System eingewobene Grundbedürfnisse, unverhandelbar und unabdingbar: Das Bedürfnis nach attachement (Bindung) und das Bedürfnis nach Authentizität (Echtheit). Das ist die anerkannte Weisheit der Trauma-Wissenschaft.
In der anerkannten Sicht auf die Weisheit des Nervensystems gelten ebenso zwei eingewobene unabdingbare Grundbedürfnisse: das Bedürfnis nach Sicherheit und das Bedürfnis nach connection (Verbindung) … gekoppelt mit dem ultimativen Drang zu überleben.

Unsere Grundbedürfnisse sind hierarchisch aufgebaut: kommen sie sich in unseren frühesten Jahren ins Gehege, landen wir in einem Trauma. Sie kommen sich dann ins Gehege, wenn wir uns in den ersten null – drei – sieben Jahren, in denen sich unser Nervensysstem, unsere Sicht auf die Welt, unsere Bindungsstrukturen, unser Gehirn entwickelt für das eine zugunsten des anderen entscheiden müssen! Nämlich für Bindung und Verbindung anstelle von Sicherheit und Authentizität.
Ohne connection und attachement (Bindung und Verbindung) können wir schlicht nicht überleben. Unsere Spezies ist die, deren Jungen am längsten in der Abhängigkeit der Fürsorge des Stammes sind. Wir sind in den ersten Lebensjahren inklusive dem Mutterleib so was von nicht überlebensfähig ohne Bindung und Verbindung … aber ohne Sicherheit und Echtheit (Authentizität) schon. Unser Nervensystem, unsere Physiologie, unser Gehirn lernt in diesen Jahren alles von den „Erwachsenen“. Geht das schief, ist es nicht zu spät, da wir glücklicherweise etwas haben, das sich Neuroplastizität nennt.
Geht das schief, kann es jedoch bedeuten, dass wir ein Leben, und zwar ein ganzes Leben, im inneren Gefängnis der Kindheit verbringen. Dann leben wir in einer Welt, die bedrohlich ist, einer dunklen, gefahrvollen Welt, in der von anderen Lebewesen Gefahr ausgeht. Wir leben in Beziehungen und in Jobs, die ungesund und toxisch sind. Weil wir uns alles das unbewusst aussuchen, genau so wie unser Leben war, als unser System geprägt wurde. Der Schlüssel zur Heilung liegt im Gewahrsein … wir können trainieren zu merken, wenn wir etwas aus einem alten Muster heraus tun oder es wollen. Heilung bedeutet eine Wahl zu haben. Frei zu wählen. Was wir als Kind nicht konnten. Wählten wir ein ’nein‘, wo ein ‚ja‘ gewünscht und erwartet war, unterdrückten wir unser ’nein‘ meist sehr bald, um nicht Gefahr zu laufen die Beziehung zu verlieren.

Das Kind der Narzisst.

Als Kind sind wir quasi Narzissten. Was heisst Narzissmus? Dass wir nur uns sehen und den festen Glauben und die Überzeugung in uns tragen, alles dreht sich um uns. Wir seien der Nabel der Welt.
Und ja: genau das sollte so sein und es sollte sich gesund um uns drehen in den ersten Lebensjahren … wir werden gefüttert, genährt, gehalten, gesehen, gehört, beschützt und geliebt. Und zwar unabdingbar, bedingungslos, wenn wir etwas brauchen. Das ist der erste Vertrag, den wir als Kind bekommen. Er ist ausschließlich zu unseren Gunsten. Unserer Eltern versprechen uns, uns all das zu geben, wenn wir in die Welt kommen. Ein Kind in den ersten Lebensjahren ist dazu bestimmt nur zu empfangen.
Das Baby schreit und wird im Idealfall bekommen, was es braucht. Aber irgendetwas bekommen wird es auf jeden Fall. Auch Ignoranz, Desinteresse und eben die nicht-Erfüllung zählen dazu.

Was immer wir also bekommen beziehen wir auf uns und unsere Grundbedürfnisse: wie werden diese erfüllt und ob überhaupt. Das wird unsere Sicht auf uns, und unsere/die Welt bestimmen. Insofern gibt es eine Erweiterung zum Zitat des Buddha: It’s our mind that creates the world unterschlägt die Tatsache, dass zuerst unsere Welt (in der wir aufwachsen) es ist, die unseren mind prägt.
Aber, nicht immer bekommen wir was wir brauchen. Und uns zusteht. Unsere Eltern können dies oftmals nicht. Weil sie es selber nicht hatten. Das nennt sich auch Epigenetik … das, was unser Leben bestimmt und prägt, entsteht aus dem da sein oder dem fehlen dieses ersten Vertrages und seiner Einhaltung.

1. Sich seine Welt und sich selber schön reden

Sich seine Welt und sich selber schön reden ist eine trauma-induzierte Folgestörung, die zum Narzissmus im späteren Leben einlädt.

Es war für uns so unerträglich nicht zu bekommen, was wir brauchten .. nicht gehört, geliebt, gesehen, beschützt zu werden … und wollten wir jedoch einem bestimmten Bild, einer heilen Familie, heilen Welt entspringen und entsprechen, besonders sein … weil all das in unserer Familie so geprägt war (ob bewusst oder unbewusst), werden wir eine Art Größenwahn erschaffen, in dem wir in einer heilen, glücklichen, großartigen vor allem einer intakten, starken Familie leben (als Kind), eine glückliche Kindheit hatten, ein braves, gutes oder starkes Kind waren, wo es hohe Werte und Ideale gibt, wo es klare Pflichten und Strukturen gibt, wo wir der Größte, Tollste, der selbstaufopferndste Helfer und Geber oder oder als Erwachsener werden … dann ist die Scham darüber all das Notwendige nicht bekommen zu haben dem Größenwahn gewichen … denn wir Menschen tun alles um Scham nicht zu fühlen.

Später leben wir den Narzissmus ungefiltert offen oder gefiltert, verdeckt. Beide Formen halten immer die gleichen Geschichten bereit: in denen wir das arme, aufopfernde, gute Opfer oder der strahlende, starke Held sind. Wir werden zB ein Samariter. Der, der nur ausgenutzt wird und nur gibt. Oder CEO, Präsident etc. Der, der alle retten und beschützen kann. Der, der der stärkste, schönste, beste, tollste ist. Ganz gerne findet man diese Ausprägung im Bereich von Therapeuten, Ärzten, Lehrern, Pflegekräften, Spiritualitäts-Business und in der Politik.

Wir erschaffen uns also eine Welt, die wir uns selber ständig und stetig schön reden müssen! In der zu unserer Vereidigung als Präsident der USA mehr Menschen kommen, als zur Vereidigung des vorhergehenden Präsidenten. Zumindest in unserer schön geredeten Geschichte, die jedoch absolut unsere Wahrheit ist. Und diese Wahrheit verteidigen wir mit Allem was wir haben. Sie nicht zu verteidigen würde bedeuten, die einst verdrängte Scham spüren und die eigentliche Wahrheit sehen zu müssen. Das erlaubt unser System nicht. Wir glauben unsere eigene Geschichte. Weil alles andere zu schmerzhaft wäre. Meint unser System. Denn der Größenwahn, die Abwehrmechanismen des Nervensystem, alles was zur Unterdrückung unserer Authentizität / unserer echten Gefühle beitrug, tat dies um das kleine Kind vor den schier unerträglichen Schmerzen zu beschützen, zu retten und damit das Überleben zu sichern. Nur ist Überleben eben die Abwesenheit von Leben.

Wenn wir also in die Heilung gehen … wird es weh tun. Aber wir sind kein Kind mehr. Und was uns damals getötet hätte, wird uns heute befreien.

Menschen, die diese Prägung haben, werden zu erwachsenen Narzissten. In der offen zur Schau getragenen Form oder in der verdeckten Form. Beiden Formen zu begegnen tut denen, die ihnen begegnen weh. Aber auch die Menschen, die eine narzisstische Persona entwickeln haben einst als Kind großen Schmerz erlebt.

2. So tun als ob

So tun als ob. Das hatte ich bis heute, wo ich diesen Artikel schreibe, schlicht nie wirklich verstanden. Menschen mit dieser Trauma-Folgestörung werden zu den willigen Missbrauchten eines ausübenden Narzissten. Sie haben die gleiche Thematik wie unter 1. beschrieben erlebt und überlebt. Sie haben auch nach Außen etwas dargestellt, was nicht war. Und ihr System tat ebenso alles, dass sie überlebten und ihre Authentizität und Gefühle/Emotionen unterdrückt wurden – insbesondere die Scham (wohlgemerkt unbewusst, vom eigenen System). Sie haben so getan, als ob das alles ja nicht so schlimm ist. Sie haben auch den schönen Schein gewahrt, aber nicht um zu glänzen sondern um nicht aufzufallen.
Sie haben alles getan, dass niemand die Schmach, den Makel sieht .. sie haben kein Kapital aus dem Trauma geschlagen um es mit anderen Worten auszudrücken.
Denn seien wir ehrlich: Narzissmus wird in unserer toxischen Gesellschaft belohnt.
Donald Trump, der zur Kategorie 1 gehört (und einfach das Pech hatte in einer narzisstischen Familie groß zu werden) prahlt quasi damit, wie sein Vater ihn abgehärtet (man würde sagen gequält) hat.

Jemand, der so tut als ob, würde diese Wunden niemals preis geben, sondern alles tun, damit sie nicht gesehen werden. Er sieht sich nicht als großartig und stark, sondern als „Opfer“ und schwach. Die vom Kind entwickelten Glaubenssätze gehen in eine andere Richtung: ich habe kein Recht. Ich bin nicht liebenswert. Ich bin nichts wert. Ich bin ein niemand.
Wer hat kein Recht? Eine Un-Person.
Zu 1. würde ein Glaubenssatz passen, der lautet: ich bin der Stärkste, Größte, Tapferste, und keiner kann mir was. Die anderen lieben mich und finden mich toll. Oder: meine eigene Familie sieht nicht wie toll ich bin, aber die anderen schon.

1 erzählt sich die Geschichte geliebt zu werden und geliebt worden zu sein .. weil der Tollste, Schönste etc.
2 erzählt sich die Geschichte nicht geliebt zu werden und geliebt worden zu sein … weil nicht wert, nicht gut, etc

Und es gibt Mischformen beider Trauma-Folgestörungen. Beide Formen hatten eins gemeinsam in der Kindheit: der Ur-Vertrag zwischen Eltern und Kind wurde nicht eingehalten. Die Kinder waren einst Opfer. Als Erwachsene wurden sie Täter oder blieben Opfer.

Man weiß, dass Täter (Missbrauch etc) sich ihre Opfer aussuchen, unbewusst. Im Englischen heißt es der perpetrator/predator hat einen laser sense, er sieht wen er missbrauchen, entführen … kann. Das Kind, das ungeschützt ist. Das Kind, das keinen Schutz hat. Ein Kind, das nicht gesehen, gehört, gehalten, beschützt ist.
Das Fatale ist, wenn wir dies nicht erfahren haben und überlebt haben als Kind gehen wir als Erwachsener automatisch ohne bewusstes dazu-tun in eine der beiden vorgestellten Ausprägungen.

Der Weg der Heilung, des erkennens, der Wahl

Der Weg der Heilung ist der Weg der Wahl. Sobald wir eine Wahl haben wie wir handeln, was wir tun, was wir denken, was wir uns erzählen … hat das gesunde Auswirkungen auf unser Gehirn, unseren Körper, unsere Gesundheit, unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Beziehungen, unser Leben.

Wir erkennen unsere Anteile, die als Kind geprägt wurden (an). Wir erkennen das, was unser Nervensystem geleistet hat, an. Wir gehen in die unbewusste Erinnerung, das Körpergedächtnis, denn die Heilung ist nicht in unseren Geschichten sondern in unserem Körper.

Dadurch, dass wir aufhören, unsere trainierten Abwehrmechanismen hoch zu fahren … Dadurch, dass wir uns selber sehen (unsere kleinen, jungen Anteile und ihre Schmerzen) … sehen wir uns und werden von der Welt gesehen. Die Hauptingredienz ist Mitgefühl (compassion). Dann sind wir geschützt. Sicher. Geborgen. In uns und in/mit der Welt. Miteinander.

In dem Moment hören wir auf Opfer oder Täter zu sein. In dem Moment beginnt Yoga … in dem Moment sind wir im ventralen Vagus, dem sozialen Nervensystem. In dem Moment wissen wir wir sind alle eins. In dem Moment hören wir auf getrennt zu sein … was wir nie waren. Auch nicht im Schmerz.
Das war ja das fatale .. und ist es bis heute. Unsere Nervensysteme, wir sind alle miteinander verdrahtet und verbunden … im Leid, im Schmerz … wie in der Freiheit, der Homöostase, der Freude, der Liebe. Wir brauchen die Wahl! Und nur wir können diesen Weg für und mit uns selbst gehen.
Den Weg aus der Trennung, die unser Nervensystem als Kind als Überlebensmechanismus wählte hin zur Rück-Verbindung mit uns/unserem Selbst, zur Beziehung, zur Verbindung als bewusste Wahl und Ja zum Leben.

Heilung geschieht dann, wenn wir eine Wahl haben.

Meine eigene Geschichte erzähle ich dann ein anderes Mal. Nur so viel, das kleine Mädchen bin ich. „Gezankt“, wie meine Mutter es gestern ausdrückte, was sie früher sagte, hab ich vergessen hat sie mich, damit ich weine, dann photografiert. Und gestern konnte ich sie zum ersten Mal fragen „wieso?“. „Damit Du Dich wehren kannst und Dir nicht alles gefallen lässt … Du warst immer nur lieb, hast nie geweint, hast immer nur gestrahlt, jeden Menschen angestrahlt.“ Sie wusste es nicht besser. Wie sie ihrer Tochter das geben kann, was sie nie hatte! Die Wahl nein zu sagen.

„Until you make the unconscious conscious, it will direct your life and you will call it fate.“  Carl Gustav Jung

Ich empfehle: lernen Sie sich und Ihr System kennen! Entdecken Sie sich wieder! Verbinden Sie sich wieder mit sich Selbst. Schaffen Sie sich eine Wahl. Gehen Sie den Weg des Erkennens, frei werdens, den Weg der Resilienz in die Homöostase. Den Weg der Bewusstwerdung.

Alle meine Angebote dienen nur dem Zweck, sich wieder mit der eigenen Essenz, der eigenen Göttlichkeit, Unversehrt, der Quelle zu verbinden. Der Weg zurück zur Quelle ist das Ziel.
Ob mit unserer FOUNDATIONS Yoga-Grundausbildung, mit Neuro-Ease® für das autonome Nervensystem, mit Compassionate Inquiry® Coaching oder dem Safe and Sound Protocol Training für das Nervensystem:

https://yogalehrer-ausbildung-muenchen.com

https://yogalehrer-ausbildung-muenchen.com/neuro-ease_yoga-ausbildung_fuer_das_autonome_nervensystem/

Compassionate Inquiry® Deutsch und Englisch

Safe and Sound Protocol® Deutschland

Ich freue mich, wenn Sie dabei sind! Mit auf dem Weg der Heilung. Danke.

Abschließend noch ein Gedicht von Jeff Foster:

Here’s the bad news:
You can’t get ‚over‘ a feeling.
You can’t get ‚past‘ it.
You can’t release it.
You can’t let go of it. 
You can’t transform or transmute it.
You can’t even heal it. 

All these ideas come from the mind,
not the body, not the Heart. 

They are all subtle forms of violence,
sneaky ways of saying ’no‘ to a feeling,
aiming for its disappearance,
its death. 

We learn to let go of ‚letting go‘.
We stop trying to release.
We end the exhausting effort to heal.

Instead, we are present.
We offer a feeling our simple presence. 
Our non-resistant attention. 
Our love.

Here’s the good news:
In this field of presence
the feeling is no longer a problem,
an enemy, an aberration, a stain,
a block to freedom.

It is no longer ’something wrong‘. 
It is no longer ’negative‘.
It is no longer a threat.
It is no longer an unwanted child. 

You are now its guardian, its protector,
its loving parent, its Home.

And held lightly, in a still space of allowing,
the feeling stays for a while, or moves on,
or returns,
or never returns,
but either way,
you are healed from the need 
to find healing elsewhere.

You do not heal feelings, you see,
they heal you, when you allow them
to guide you back
to your original Wholeness,
your loving nature,
your breath,
your place on this Earth.

– Jeff Foster
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